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Seelentiere In zahlreichen Kulturen die der Natur sehr verbunden sind, spielt das Erkennen des eigenen Seelentiers eine große Rolle. Neben den Druiden und Elfen haben auch viele Hexen ein besonderes Bedürfnis danach, das Tier in sich selbst zu finden. In Wahrheit besitzt jedes Lebewesen (sofern es noch eine Seele besitzt) auch ein Seelentier, aber während die Hexen gezielt danach suchen, ist es vielen Menschen entweder nicht bewusst, oder schlichtweg egal, welches Tier am besten zu ihrem tiefsten Inneren passt. Wer sein Seelentier gefunden hat kann viel von ihm lernen, denn viele Fähigkeiten, Eigenheiten und Charakterstärken- und Schwächen des Tiers finden sich auch in der Hexe wieder. Es handelt sich im wahrsten Sinne des Wortes um einen „Seelenverwandten“, Jemanden von dem man sich rundum verstanden fühlen kann. Hier zwei Beispiele: Wer sich bei einem Problem gerne erst mal zurückzieht, um in Ruhe die nächsten Schritte zu planen, wer also Rückzug und Beobachtung den Vorrang vor voreiligen Aktionen gibt, der besitzt viele Eigenschaften des Bären. Wenn er sich als das eigene Seelentier herausstellt und als solches ernstgenommen wird, so kann er vor lauernden Gefahren warnen und seine Ruhe, Kraft und Klugheit weiter geben. Dem Element Humus zugeordnet und damit der Göttin der Hexen (Satuaria) am meisten verbunden ist die Kröte, die von vielen Hexen als ihr Seelentier erkannt wird. Ruht ein Teil der Seele einer Kröte in einem Lebewesen, so kann man es nur schwer täuschen, denn seine Sinne sind scharf und seine Reaktionen schnell und präzise. Theoretisch kann jedes Tier das Dere zu bieten hat sich als das eigene Seelentier herausstellen, wobei einige Arten jedoch wesentlich häufiger vorkommen als andere (Anmerkung: Diese Aussage ist ein Widerspruch zu offiziellen Regeln der DSA-Redaktion). Dabei ist es ist keinesfalls selbstverständlich in seinem Leben überhaupt das eigene Seelentier zu erkennen. Die Hexen ziehen jedoch gleich mehrere Vorteile aus dem Wissen um ihr Seelentier. Auf der einen Seite fällt es ihnen bei Kenntnis des eigenen Seelentiers leichter auch das Seelentier anderer Wesen zu erkennen (Vgl. Zauber „Seelentier erkennen“ aus der offiziellen Spielhilfe „Liber Cantiones“), und auf der anderen Seite kann ihr Seelentier sie auch (entsprechend der eigenen Fähigkeiten) beschützen. (Anmerkung: Diese Aussage ist ein Widerspruch zu offiziellen Regeln der DSA-Redaktion; wir empfehlen dennoch die offiziellen Regeln zum „Schutzgeist“ an dieser Stelle für das Seelentier zu verwenden). Je nachdem wo und unter welchen Leuten eine Hexe aufgewachsen ist kann es sein, dass sie den Zauber “Adlerschwinge” beherrscht (Vgl. offizielle Spielhilfe „Liber Cantiones“). Mit dieser Formel kann sich die Hexe in ein zuvor (beim erlernen des Zaubers) festgelegtes Tier verwandeln. Häufig warten die Hexen mit der Entscheidung für ein Tier, bis sie ihr Seelentier kennen, und wählen dann dieses Tier für ihren Zauber aus. Auf diese Weise können sie der Seele die in ihnen schlummert vorübergehend auch die passende Gestalt und entsprechende Fähigkeiten geben, so dass sie sich selbst noch intensiver erleben und ihr wahres Ich kennenlernen können. Viele dieser Hexen sind besonders ausgeglichen und im Reinen mit sich selbst und ihrer Umwelt. Unter ihnen ist der Jähzorn und die Rachsucht weniger verbreitet als es eigentlich unter den Töchtern Satuarias üblich ist. |