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Die Zauberkraft… …der Hexen ist eine instinktive, sinnliche und manchmal unbewusste Art von Magie. Leidenschaft und Magie sind im Sinne Levthans, Sumus und Satuarias untrennbar miteinander verbunden, so dass ihre Magie immer Ausdruck eines gerade erlebten Gefühls ist. Egal ob Freundschaft, Liebe oder Hass, eine Hexe ist stets mit ganzer Konzentration bei der Sache. Sie lebt den Augenblick, nicht die Zukunft, so dass sie die Auswirkungen ihres Tuns auch manchmal erst zur Kenntnis nimmt, wenn es für ihre Umwelt bereits zu spät ist. Gefühle und Empfindungen sind stets unberechenbar und unvorhersehbar. Sie können durch Außenstehende nur selten beeinflusst oder gelenkt werden. Da die Magie der Hexen auf Emotionen aufbaut, ist diese ebenso unbeherrschbar und unvorhersehbar wie ihre Folgen. Das macht sie in den Augen der meisten Menschen so gefährlich. Die arkane Kraft für ihre Zauber ziehen Hexen direkt aus der Erde, also aus dem Leib ihrer Erdmutter Sumu, der sie auch ihre Kraft verdanken. Ihre Magie wurde ihnen nach eigenen Ansichten verliehen, damit sie sie zum Schutz des Leibes Sumu einsetzen sollen. Die Tatsache, dass die Magie der Erde entspringt bringt jedoch auch Nachteile mit sich, denn die Töchter Satuarias sind dadurch in ihren Fähigkeiten beschränkt. Je weiter sie sich vom Erdboden entfernen, desto schwieriger wird es die arkane Kraft zu nutzen. Während eines Ritts auf ihren Besen beispielsweise ist zaubern nahezu unmöglich. Schwierig wird es ebenfalls auf hohen Gebäuden oder Brücken. Hexen sind in der Lage ihre Magie auch in die Verarbeitung und Herstellung von Tränken und Mixturen einfließen zu lassen, um deren Wirkung zu verstärken oder ganz und gar magische Elixiere herzustellen. Insbesondere die Hexen der Schwesternschaft der „Töchter der Erde“, die sich häufig der Heilkunst verschrieben haben, sind Meisterinnen in der Herstellung magischer Heilmittel und Kräutertinkturen. Es gibt sogar Gerüchte, dass einige Hexen in der Lage seien ihre Magie frei in ein beliebiges Handwerk einfließen zu lassen. So soll es einer Tochter aus der Schwesternschaft der „Schönen der Nacht“ gelungen sein, ihre Kraft in das Kleid einfließen zu lassen, welches sie speziell für ein Hexentreffen genäht hatte. Es soll dadurch ein besonders schönes Werk geworden sein was dazu führte, dass der Halbgott Levthan in dieser Nacht erschien, und sie als Partnerin auserwählte. Ob diese Gerüchte wahr sind konnte bislang nicht bestätigt werden. Wir müssen jedoch davon ausgehen, dass zumindest die mächtigeren Töchter in der Lage sind ihre Kraft lost gelöst von jeglicher Spruchmagie zu gebrauchen. Eine besondere Spielart der hexischen Magie sind die Verwünschungsrituale, die weithin als Hexenflüche bekannt sind. Diese Flüche sind oft so verheerend, ihre Folgen so weitreichend, dass sie als DIE Magie der Hexen überhaupt verstanden werden. Wenn den gewöhnlichen Bauern nach dem Besuch einer Reisenden die Ernte auf den Feldern verdorrt, so kann sie nur eine Hexe gewesen sein, denn diese Art von Flüchen kann nur eine Strafe der Töchter Satuarias sein. Tatsächlich ist es wohl so, dass die Hexen in ihren Gefühlsausbrüchen den ein oder anderen Menschen verfluchen und dabei wenig Rücksicht nehmen. Wie bereits oben erwähnt sind die Flüche der Hexen als eine Art Ritual zu verstehen. Eine Junghexe kann die Durchführung der Rituale und das dazugehörige Wissen um ihre Wirkung von anderen Mitgliedern ihres Zirkels erlernen. Die Hexentreffen sind daher der einzige Ort an dem dieses Wissen weitergegeben wird. Flüche sind ein besonders gehütetes Geheimnis der Hexen und werden daher niemals an einen Außenstehenden weitergegeben. Sollte eine Hexe dabei erwischt werden, dass sie ihr Wissen verraten hat so muss sie damit rechnen aus den Gemeinschaften ausgeschlossen zu werden. Die übrigen Hexen sind dann nicht mehr bereit irgendein Wissen an sie weiterzugeben. Wenn sie Pech hat wird sie von besonders fanatischen Schwestern gar verfolgt und getötet. Der Verfluchte wird meist im Schlaf überrascht. Er kann sich nur schwer gegen den Fluch wehren wenn die Hexe ihn einmal erfolgreich vorbereitet hat. Er weiß jedoch, dass es sich um eine Art Fluch handelt, da ihm mit dem Fluch auch immer eine Aufgabe mitgeteilt wird die den Fluch brechen kann, wenn sie erfolgreich erledigt wurde. Auf diese Art und Weise kann die Hexe also nicht nur Schaden anrichten, sondern auch Einfluss auf die verfluchten Personen nehmen und sie zu Handlungen bewegen die sie von sich aus nie tun würden... Weitere offizielle Informationen zu den Besonderheiten der hexischen Zauberrepräsentation findest Du im "Liber Cantiones Delux" auf Seite 9 und im offiziellen Regelwerk „Wege der Zauberei“ auf Seite 309. Die Regeln zur Anwendung von Flüchen und ihre Wirkungsweisen findest Du ebenfalls in „Wege der Zauberei“ auf den Seiten 117 bis 121. |